Warnung vor Kettengliedern: 2 seltene Muster deuten auf einen Absturz bei sinkenden Gebühren hin

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Wichtige Einblicke

  • Der Chainlink-Preis hat auf der Tages-Chart ein rückläufiges Wimpelmuster gebildet.
  • Auf der Tages-Chart hat er außerdem ein Todeskreuz gebildet.
  • Die Höhe der Gebühren im Netzwerk ist im Oktober eingebrochen.

Der Kurs von Chainlink befindet sich in einem Bärenmarkt, nachdem er während des anhaltenden Kryptomarkt-Crashs von seinem Höchststand im September um über 38% eingebrochen ist. LINK könnte in nächster Zeit weiter fallen, nachdem sich mindestens zwei stark rückläufige Muster auf dem Tages-Chart gebildet haben.

Technische Analyse des Chainlink-Preises deutet auf einen stärkeren Absturz hin

Der Tages-Chart zeigt, dass sich der LINK-Preis in den letzten Monaten in einem starken Abwärtstrend befindet, der von einem Hoch von $27 im August auf ein aktuelles Niveau von $17 führte.

Das Tages-Chart zeigt, dass sich dieser Absturz in den kommenden Wochen beschleunigen könnte, da der Token mindestens zwei sehr bärische Chartmuster ausgebildet hat.

Eines dieser Muster ist der bärische Wimpel, der aus einer vertikalen Linie, die einem Fahnenmast ähnelt, und einem symmetrischen Dreieck besteht. Er hat sich leicht unter das Dreiecksmuster bewegt, ein Zeichen dafür, dass er die bärischen Aussichten bestätigt hat.

Der LINK-Kurs hat auch ein Todeskreuz-Muster gebildet, da sich die gewichteten gleitenden Durchschnitte (WMAs) der 50- und 200-Tage-Linie am 28. Oktober überkreuzten. Dieses Muster ist häufig der Auslöser für weitere Abwärtsbewegungen, da es das kurzfristige Momentum bestätigt.

Der Chainlink Token bildete zuletzt im Februar ein Todeskreuz, als er bei $15,7 gehandelt wurde. Danach stürzte er um über 30% ab.

Das Gegenteil eines Todeskreuzes ist ein goldenes Kreuz, das die Münze zuletzt im Juli bildete, bevor es zu einem starken Anstieg kam.

Andere Indikatoren deuten auf einen möglichen Absturz des Chainlink-Preises in den kommenden Wochen hin. So hat sich der Token beispielsweise unter den Supertrend-Indikator bewegt, der sich seit September dieses Jahres im roten Bereich befindet.

Oszillatoren wie der Relative Strength Index (RSI) und die MACD-Indikatoren sind in diesem Monat weiter gefallen.

Daher wird der Token wahrscheinlich einen starken bärischen Durchbruch erleben, möglicherweise bis zum nächsten wichtigen Unterstützungsniveau bei $14,2, das die Unterseite des bärischen Wimpelmusters darstellt. Eine Bewegung unter dieses Niveau deutet auf eine weitere Abwärtsbewegung hin, möglicherweise bis zum psychologischen Niveau bei $10, dem Tiefststand im Juni dieses Jahres.

Die bearishe LINK-Preisprognose wird hinfällig, wenn der Token über den wichtigen Widerstand bei $20 steigt.

LINK Kurschart | Quelle: TradingView

Chainlink Network-Gebühren im Oktober gesunken

Der Hauptgrund dafür, dass der LINK-Token bald fallen könnte, ist, dass der Kryptowährungsmarkt einen Absturz erlebt und Bitcoin sich ebenfalls dem Todeskreuzmuster nähert. Eine solche Bewegung wird zu einer Abwärtsbewegung in der gesamten Kryptoindustrie führen.

Ein weiterer Grund ist, dass die Gebühren, die Chainlink von seinen Nutzern erhebt, gegen den Trend im Oktober eingebrochen sind.

Die von DeFi Llama zusammengestellten Daten zeigen, dass die Gebühren in diesem Monat auf 383.696 $ gesunken sind, gegenüber 431.198 $ im September. Dieser Rückgang widerspricht dem Trend, denn die Gebühren waren seit Juni, als sie ihren Tiefpunkt bei 205.000 $ erreichten, im Aufwärtstrend.

LINK Gebühren | Quelle: DeFi Llama

Die sinkenden Gebühren bedeuten, dass die Aktivität im Netzwerk im Oktober während des Krypto-Crashs ein wenig nachgelassen hat. Es bedeutet auch, dass die Entwickler die Zugänge zu den strategischen LINK-Reserven, die sie im Oktober eingeführt haben, zurückfahren werden.

Chainlink kauft LINK-Token mit den On-Chain- und Off-Chain-Gebühren, die es generiert. Die Daten zeigen, dass die Höhe der Reserven im Netzwerk auf 651.086 Token gestiegen ist, die derzeit einen Wert von über 11,2 Millionen Dollar haben.

Mögliche Katalysatoren für den LINK Kurs

Dennoch könnten mehrere Katalysatoren dazu beitragen, den möglichen LINK-Kursabsturz auszugleichen. Zum Beispiel wird die Securities and Exchange Commission in den kommenden Monaten wahrscheinlich LINK ETFs genehmigen, was zu einer höheren Nachfrage führen könnte.

Der Coin könnte auch von laufenden Partnerschaften mit einigen der größten Unternehmen der Welt profitieren. Er hat bereits Partnerschaften mit Firmen wie Coinbase, UBS, JPMorgan und Swift.

Diese Partnerschaften haben es zum größten Orakel in der boomenden Real-World Asset (RWA) Tokenization-Branche gemacht. Die Daten zeigen, dass das Vermögen in der RWA-Branche in den letzten 30 Tagen auf 35 Milliarden Dollar gestiegen ist, während die Zahl der Inhaber auf 523.000 gestiegen ist.

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