Wichtige Einblicke
- Der Kurs der Nvidia-Aktie hat auf dem Tages-Chart ein riesiges Megaphon-Muster gebildet.
- Die anhaltenden Ängste vor der Konkurrenz durch Google sind unberechtigt.
- Nvidia verfügt über zahlreiche zinsbullische Katalysatoren, die die Aktie nach oben treiben werden.
Der Aktienkurs von Nvidia ist um 16% von seinem Höchststand in diesem Jahr abgestürzt und befindet sich nun in einer technischen Korrektur. Dieser Absturz setzte sich in dieser Woche aufgrund der Angst vor der Konkurrenz durch Google fort. Dennoch hat die NVDA-Aktie ein sehr zinsbullisches Muster ausgebildet, das auf eine mögliche Erholung hindeutet.
Technische Daten der Nvidia-Aktie deuten auf einen Aufschwung hin
Der Tages-Chart zeigt, dass der Kurs der Nvidia-Aktie Anfang des Jahres nach der Ankündigung der gegenseitigen Zölle durch Donald Trump seinen Tiefpunkt bei 87 $ erreichte. Danach erholte sich der Kurs und erreichte ein Rekordhoch von 212 $. Damit war Nvidia das erste Unternehmen, das eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen $ erreichte.
In letzter Zeit ist die Aktie jedoch abgestürzt und in eine Korrektur übergegangen, wodurch Milliarden von Dollar an Wert verloren gingen.
Positiv zu vermerken ist, dass die Aktie auf die 100-Tage-Linie des Exponential Moving Average (EMA) gefallen ist, was darauf hindeutet, dass die Bullen trotz des jüngsten Rückgangs die Kontrolle behalten.
Vor allem aber hat die Aktie das äußerst zinsbullische Megaphon-Muster ausgebildet, das aus zwei aufsteigenden und divergierenden Trendlinien besteht. Der Name stammt von der Tatsache, dass es einem Megaphon, dem Musikinstrument, ähnelt.
Daher wird sich der Kurs der NVDA-Aktie in den kommenden Wochen oder Monaten erholen und die Oberseite des Keils erneut testen, möglicherweise bis zum Allzeithoch von 212 $. Ein Rückgang unter das Megaphon-Muster würde die zinsbullischen Aussichten zunichte machen.

NVDA-Aktie stürzt aufgrund von Wettbewerbsbedenken ab
Einer der Hauptgründe für den Kursrückgang der Nvidia-Aktie in den letzten Wochen ist die Sorge der Anleger um mögliche Konkurrenz.
So ist die Aktie beispielsweise gefallen, nachdem OpenAI einen 300 Milliarden Dollar schweren Deal mit Broadcom zur Herstellung kundenspezifischer Chips angekündigt hatte. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird OpenAI die Chips entwickeln und Broadcom wird sie dann herstellen.
Das Ziel von OpenAI ist es, seine Abhängigkeit von den Chips von Nvidia zu verringern. Das Unternehmen hat auch eine Vereinbarung mit AMD, einem anderen führenden Halbleiterhersteller, getroffen.
Der jüngste Anlass zur Sorge ist, dass die Tensor-Chips von Google ein wichtiger Akteur in der KI-Branche werden könnten. Neben Google haben sich einige führende Unternehmen, darunter OpenAI, verpflichtet, die Chips zu verwenden.
Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass diese Befürchtungen unberechtigt sind. Erstens hat Nvidia einen First-Mover-Vorteil in der KI-Branche, was bedeutet, dass sein Geschäft in den kommenden Jahren wahrscheinlich weiter wachsen wird. Außerdem hat das Unternehmen eine Monopolstellung bei CUDA, einer Software, die dabei hilft, Allzweck-GPUs für den Einsatz in der KI-Branche umzuwandeln.
Nvidia hat sich trotz AMD-Konkurrenz gut geschlagen
Zweitens hat sich das Unternehmen trotz der zunehmenden Konkurrenz von AMD, das etwa 10% des Marktanteils in der Branche hält, weiterhin gut geschlagen.
Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass der Umsatz des Unternehmens weiter anstieg und im dritten Quartal 57 Milliarden Dollar erreichte. Das Computergeschäft erzielte einen Umsatz von 43 Milliarden Dollar, gegenüber 27 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Netzwerksparte des Unternehmens erwirtschaftete einen Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den 3,1 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr bedeutet. Das Unternehmen erhöhte auch seine Prognose für das vierte Quartal, in dem ein Umsatz von 65 Milliarden Dollar erwartet wird.
Drittens gibt es Anzeichen dafür, dass die Nvidia-Aktie zu einem Schnäppchen geworden ist, denn ihr voraussichtliches Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 38 und damit deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 58. Das voraussichtliche PEG-Verhältnis liegt bei 1,02 und damit ebenfalls unter dem Median des Sektors von 1,66.

Außerdem überlegt die Trump-Administration, ob sie Nvidia erlauben soll, seine Blackwell-Chips nach China, dem größten Markt der Branche, zu verkaufen. Ein solcher Schritt wird wahrscheinlich zu einer erhöhten Nachfrage und schneller als erwarteten Finanzergebnissen führen.
Zusammenfassung
Der Kurs der Nvidia-Aktie ist in den letzten Wochen angesichts der zunehmenden Sorgen um das Unternehmen abgestürzt. Es gibt jedoch technische und fundamentale Gründe, warum dieser Absturz bald zu Ende sein könnte.
Technisch gesehen bleibt er über dem 100-Tage Exponential Moving Average und hat ein Megaphon-Muster gebildet. Aus fundamentaler Sicht gibt es Anzeichen dafür, dass die anhaltenden Ängste um das Unternehmen ungerechtfertigt sind.

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