Wichtige Einblicke
- Das letzte Mal, als der XRP-Kurs einen Grabstein-Doji auf dem Wochenchart zeigte, fiel der Kurs um mehr als 46%.
- Die XRP-Reserven von Binance sind auf einen Tiefstand von 2,5 Milliarden gefallen. Das tatsächliche „Handelsangebot“ ist sogar noch niedriger als das.
- XRP hat gerade 1,2 Milliarden Dollar im 24-Stunden-Handel an Südkoreas Top-Börsen eingenommen und führt den Markt mit großem Abstand an.
Ripple (XRP) gehört zu den institutionellen Token, seit das traditionelle Finanzwesen (TradFi) die Welt der Kryptowährungen betreten hat. In den letzten 24 Stunden fiel der Altcoin um zweistellige Zahlen, während sein Volumen in die Höhe schnellte.
Der Preisrückgang könnte für XRP-Besitzer trotz des Anstiegs der Aktivität katastrophaler sein. Wird der XRP-Kurs mit dem weiteren Rückgang des Kryptomarktes mitziehen, und um wie viel?
XRP Preisvorhersage: Warum Ripple um 46%+ abstürzen könnte
Auf den Charts stellte der bekannte Analyst Ali Charts ein bekanntes Muster im Kursverlauf von XRP fest. Auf dem Wochenchart war ein Doji zu sehen, wobei der lange obere Docht bedeutete, dass den Käufern die Luft ausging. Zum Vergleich: Diese Kerze ging einem starken Rückgang um 46% voraus, von $2,50 auf $1,18 in fünf Wochen.
Spulen wir nun zum Februar 2026 vor, und die Tages-Chart zeigt immer noch $1,507. Nach einer kurzen Aufwärtsspirale übernahmen die Verkäufer wieder die Kontrolle, was zu einem weiteren Doji führte. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte der XRP-Kurs um mehr als 46% fallen und unter 0,81 $ sinken.

Die aktuelle Kursentwicklung deutet darauf hin, dass Händler einen Durchbruch unter das Unterstützungsniveau von $1,35 aktiv beobachten. Dies würde die Chancen für einen solchen Rückgang erhöhen.
Muster funktionieren jedoch nicht immer. Dieser Doji könnte stattdessen die Bären erschöpfen. Eine Umkehrung des Bitcoin-Kurses könnte eine Richtungsänderung bewirken.
Wenn also beispielsweise 1,35 $ halten, könnte XRP wieder auf 1,75 $ oder höher steigen. Die Stimmung des Gesamtmarktes gewinnt oft über die technischen Daten. Daher sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren, da die Volatilität in beide Richtungen gehen kann.
Die technischen Aussichten deuteten auf einen möglichen Kursabsturz hin, was durch das Handelsvolumen des Tages bestätigt wurde.
XRP übertrifft den Kryptomarkt beim täglichen Handelsvolumen
Der Preisverfall an diesem Tag wurde von asiatischen Händlern beobachtet, die zu verkaufen schienen. Tatsächlich war XRP die meistgehandelte Kryptowährung in Südkorea, mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von 1,20 Milliarden Dollar auf Upbit und Bithumb. Diese Zahl war viel höher als die aller seiner Konkurrenten.
So lag Tether (USDT) mit 254,35 Millionen Dollar an vierter Stelle, was nur ein Fünftel dessen war, was XRP einnahm. Bitcoin (BTC) kam auf 284,97 Millionen Dollar, während Ethereum (ETH) mit 304,41 Millionen Dollar den zweiten Platz belegte. Sie lagen jedoch immer noch weit zurück.

Andere wie Dogecoin (DOGE) brachten 122,38 Millionen Dollar ein, Solana (SOL) hatte 106,11 Millionen Dollar und Pepe (PEPE) brachte nur 50,86 Millionen Dollar ein.
Der Vorsprung von XRP zeigte, dass das Interesse der Händler an seinen Märkten zunahm. Die Kehrseite der Medaille war, dass das meiste Volumen auf der Verkaufsseite lag.
XRP-Angebot auf Binance wird knapper
Weitere Analysen zeigten, dass die XRP-Reserven auf Binance stark gesunken waren. Sie gingen von 2,74 Milliarden XRP Anfang Januar auf 2,57 Milliarden Mitte Februar zurück. Das Ergebnis war ein Rückgang von 170 Millionen Token.
Dieser Trend bei den Abhebungen könnte bedeuten, dass die Inhaber ihre Vermögenswerte akkumulierten oder außerbörslich transferierten. Durch die Verknappung wurde also das Handelsangebot verringert. Dies könnte die Preise selbst bei geringen Nettoströmen volatiler machen, da die Orderbücher die Bewegungen kontrollieren.

Was bedeutet das? Geringere Reserven verringern den Verkaufsdruck und können bei steigender Nachfrage zu zinsbullischen Setups führen.
Solche Rückgänge könnten jedoch ein Zeichen für eine Umverteilung auf andere Handelsplätze sein, so dass das Momentum neutral bleibt. Es gab viele positive Reaktionen, aber die Märkte waren immer noch schwer vorhersehbar, mit einem Durcheinander zwischen technischen und fundamentalen Daten.



