Krypto Nachrichten: Deutsche Börse übernimmt 1,5% der Kraken-Aktien im Rahmen eines $200M-Aktiengeschäfts

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Wichtige Einblicke:

  • Die Deutsche Börse hat sich bereit erklärt, einen Anteil von 1,5 % an der Muttergesellschaft von Kraken, Payward, für 200 Millionen Dollar zu kaufen, was das Unternehmen mit etwa 13,3 Milliarden Dollar bewertet.
  • Der Deal folgt auf eine im Dezember geschlossene Partnerschaft zwischen der Deutschen Börse und Kraken, die sich auf die Verbindung von traditionellen und digitalen Märkten in Europa konzentriert.
  • Der Börsengang von Kraken wird weiterhin geprüft.

Die Deutsche Börse hat sich bereit erklärt, einen Anteil von 1,5 % an der Muttergesellschaft von Kraken, Payward Inc., für 200 Millionen Dollar zu kaufen. Die Krypto-Nachrichten bewerten Payward mit etwa $13,3 Milliarden. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Der Schritt ergänzt eine Partnerschaft, die die beiden Unternehmen im Dezember begonnen haben. Er lenkt auch die Aufmerksamkeit auf institutionelle Krypto-Aktivitäten in Europa.

Krypto Nachrichten: Deutsche Börse vertieft Kraken-Partnerschaft

Die Deutsche Börse und die Kryptobörse Kraken arbeiten seit Dezember zusammen, um das traditionelle Finanzwesen mit Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte zu verbinden. Die Unternehmen erklärten, dass die Partnerschaft den Zugang zu Handel, Verwahrung, Abwicklung, Sicherheitenmanagement und tokenisierten Vermögenswerten für institutionelle Kunden unterstützen würde. Das Aktiengeschäft vom Dienstag ergänzt diese frühere Vereinbarung um eine direkte Eigentumsbeziehung.

Deutsche Börse und Kraken Partnerschaft | Quelle: X
Deutsche Börse und Kraken Partnerschaft | Quelle: X

Die jüngste Investition verschafft der Deutschen Börse eine finanzielle Position bei Kraken, während ihr Anteil bei 1,5% bleibt. Der Börsenbetreiber sagte, dass die Vereinbarung die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen in den Ökosystemen beider Unternehmen unterstützen wird. Damit geht die Beziehung nun über die kommerzielle Zusammenarbeit hinaus und umfasst auch ein direktes Kapitalengagement.

Institutioneller Zugang zu Kryptowährungen bleibt im Fokus

Die Krypto-Nachrichten folgen auf den jüngsten Vorstoß der Deutschen Börse in digitale Vermögenswerte. Im Jahr 2024 startete das Unternehmen eine Krypto-Handelsplattform, die sich an institutionelle Kunden richtet. Später erweiterte sie Teile ihres Angebots an digitalen Vermögenswerten durch die Arbeit an der Stablecoin-Unterstützung bei Nachhandelsgeschäften mit Société Générale FORGE.

Dieser Hintergrund gibt der Kraken-Investition einen Kontext. Die Deutsche Börse hat Dienstleistungen für Banken, Vermögensverwalter und andere professionelle Marktteilnehmer entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit Kraken will sie ihren Kunden einen leichteren Zugang zu Krypto-Produkten innerhalb einer vertrauten Marktstruktur ermöglichen.

Kraken gewinnt an Unterstützung, während der Börsengang auf Eis liegt

Kraken bereitet sich schon seit einigen Monaten auf einen Börsengang vor. Im November letzten Jahres kündigte das Unternehmen Pläne für einen Börsengang an. Kürzlich wurde berichtet, dass es diese Pläne auf Eis gelegt hat, nachdem die Marktbedingungen ungünstiger wurden.

Obwohl ein Börsengang weiterhin in Erwägung gezogen wird, wird Kraken voraussichtlich erst dann an die Börse gehen, wenn sich die Marktbedingungen verbessern. Die neue Finanzierung und die Unterstützung durch die Eigentümer geben dem Unternehmen zusätzlichen Rückhalt, während es weiterhin als privates Unternehmen agiert.

Die Investition von 200 Millionen Dollar bewertet Payward mit etwa 13,3 Milliarden Dollar. Mit dieser Bewertung gehört Kraken zu den größeren privaten Kryptounternehmen, die noch nicht an der Börse notiert sind.

Kraken hatte im November auch eine Finanzierungsrunde in Höhe von 800 Millionen Dollar bekannt gegeben. Diese Runde beinhaltete 200 Millionen Dollar von Citadel Securities, wie bereits berichtet. Zusammen mit der neuen Beteiligung der Deutschen Börse hat das Unternehmen weiterhin Kapital von großen Finanzakteuren angezogen, auch wenn der Zeitplan für den Börsengang ungewiss bleibt.

Europa bleibt zentral für den Deal

Der europäische Markt ist ein wichtiger Teil der Beziehung zwischen der Deutschen Börse und Kraken. Als die beiden Unternehmen ihre Partnerschaft im Dezember ankündigten, beschrieben sie sie als eine Möglichkeit, die Einführung von Kryptowährungen in Europa zu beschleunigen.

Europa hat sich zu einem Schlüsselmarkt für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte entwickelt, die regulierte Wachstumskanäle suchen. Die Deutsche Börse betreibt mit Handelsplätzen wie der Frankfurter Börse und Xetra bereits eine wichtige Finanzmarktinfrastruktur.

Im Februar ging die zweitgrößte Bank Europas, BNP Paribas, mit einer tokenisierten Anteilsklasse für einen französischen Geldmarktfonds auf der Ethereum-Blockchain live. Dieser Schritt war ein weiterer Schritt in der Nutzung der öffentlichen Blockchain-Infrastruktur durch große Finanzinstitute.

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