Wichtige Einblicke
- Die Bitcoin- und Altcoin-Märkte verzeichneten im vergangenen Monat einen Rückgang der Kapitalzuflüsse in den Kryptomarkt von 60 Milliarden Dollar auf 10 Milliarden Dollar.
- Bitcoin und Altcoins wurden in einem bekannten Muster gehandelt, das dem nach dem Rückgang im Februar ähnelte. Der absteigende Kanal vom Oktoberabsturz deutete auf eine ähnliche Erholung hin. Werden sich die Märkte im Dezember erholen?
- Die Fundamentaldaten deuten darauf hin, dass das QT in einem Tag endet, die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bei 86% liegt, die finanziellen Bedingungen sich lockern und der DXY schwach aussieht. Die Kapitalzuflüsse könnten zunehmen.
Die Märkte für Kryptowährungen haben weiterhin zu kämpfen, obwohl es Anzeichen für eine potenzielle Markterholung gibt, was die technischen Aussichten und die damit verbundenen Fundamentaldaten betrifft.
Bitcoin (BTC) stieg über $ 90.000, während die zweitgrößte gekappte Kryptowährung, Ethereum (ETH), die Marke von $ 3.000 zurückeroberte. Eine beträchtliche Anzahl von Token deutete an, dass sie sich auf eine Rallye im Dezember vorbereiten, nachdem sie im letzten Quartal dieses Jahres (Q4) einen Abwärtstrend verzeichnet hatten.
Die Märkte haben sich verändert, und der aktuelle Ausblick erklärt, warum dieses Q4 anders war. Ein detaillierter Blick auf die Performance des vergangenen Monats vor dem Hintergrund sich verbessernder Fundamentaldaten deutet darauf hin, dass sich die Bitcoin- und Altcoin-Märkte im Dezember erholen könnten.
Wie sich die Kryptomärkte im letzten Monat entwickelt haben
Der gesamte Markt lag im vergangenen Monat im Minus, genauer gesagt seit dem Krypto-Blitzcrash vom 10. Oktober. Dies spiegelte sich im Rückgang der Kapitalisierung wider, die von einem Niveau von über 4 Billionen Dollar auf aktuell 3 Billionen Dollar fiel.
Die Gesamtveränderung des realisierten Marktwerts der Nettoposition von Glassnode zeigt, dass die Kapitalzuflüsse in diesem Zeitraum von 60 Milliarden Dollar auf etwas über 10 Milliarden Dollar gesunken sind. Zum Vergleich: Auf BTC und ETH entfielen etwa 9,20 Milliarden Dollar, während der Anteil der Stablecoins etwa 1,52 Milliarden Dollar betrug.

Die Daten bedeuteten, dass BTC, ETH und Stablecoins die Vermögenswerte waren, die während dieser Zeit des allgemeinen Rückgangs gehandelt wurden. Stablecoins bringen Liquidität in die Märkte, und ihre Anwesenheit zeigt, dass die Aktivität noch anhält. Interessanterweise sprachen die Preisaktionsdiagramme und vier fundamentale Faktoren für einen Aufschwung der Kryptomärkte.
Bitcoin und Gesamtmarktkapital der Altcoins deuten auf Umkehrung hin
Die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin und Altcoins, mit Ausnahme von Stablecoins, wickelte sich im 12-Stunden-Chart in einem bekannten Muster auf. Das Muster stimmte mit der Historie im Tages-Chart überein, allerdings für den Zeitraum zwischen Februar und Mitte April dieses Jahres. Dies war der erste Grund, warum sich BTC und Altcoins im Dezember erholen konnten.
Nach der Hausse nach den US-Wahlen 2024 erreichten die Märkte Ende Januar und bei einigen Kryptowährungen im Februar ihren Höhepunkt. Infolgedessen kam es zu einer Kurskorrektur, die dem aktuellen Szenario ähnelt.

Dann kehrte der Markt aus einem absteigenden Trendkanal zurück und hielt die Bewegung in der Mitte des Musters an. Beim Schreiben waren Ähnlichkeiten offensichtlich, da sich die gesamte Marktkapitalisierung in dieser Abschlagszone befand und das Muster aus dem Absturz vom 10. Oktober bildete. Werden die Fundamentaldaten diese Erholung im Dezember beflügeln?
Fundamentale Gründe, warum sich die Märkte im Dezember erholen könnten?
Auf der fundamentalen Seite gab es etwa vier Faktoren, die im Dezember ins Spiel kamen. Erstens endete die quantitative Straffung (QT) zu Beginn des letzten Monats des Jahres. Dies war ein Zeichen dafür, dass sich die Schleusen für den Kapitalzufluss öffneten.
Ein weiteres Signal für potenzielle Kapitalzuflüsse war die hohe Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung. Die Wahrscheinlichkeit stieg auf 86%, was nahe am 90. Perzentil der Möglichkeit lag. Im Falle einer weiteren Zinssenkung hätten Institutionen und Privatpersonen reichlich Mittel, um in risikoreiche Anlagen wie Bitcoin und Altcoins zu investieren.

Außerdem lockerten sich die finanziellen Bedingungen, was ein weiterer Hinweis auf den erwarteten Kapitalzufluss in die Kryptowährungsmärkte war. Darüber hinaus war der US-Dollar-Index (DXY) rückläufig, was für Kryptowährungen von Vorteil war, da er indirekt proportional zu den Preisen dieser Vermögenswerte ist. Der DXY lag nach einem mehrwöchigen Aufwärtstrend unter der 100-Dollar-Marke, was darauf hindeutet, dass seine Dominanz nachlässt, was den Weg für einen breiteren Aufschwung ebnen könnte.
Insgesamt deuteten die vier fundamentalen Faktoren, zusätzlich zu dem technischen Ausbruch, auf eine mögliche Marktumkehr hin. Diese Signale waren jedoch keine Garantie.


