Wichtige Einblicke:
- Der jüngste Schritt von Vanguard signalisiert eine wachsende Überzeugung der institutionellen Anleger für Krypto-ETFs, trotz des 1-Billionen-Dollar-Löschens.
- Dies geschieht in einer Zeit, in der Pensionsfonds, Staatsfonds, Großbanken und Universitätsstiftungen immer häufiger Kryptowährungen einsetzen.
- Die Bank of America erlaubt es ihren Kunden jetzt, bis zu 4 % in digitale Anlagen zu investieren. Dieser Schritt signalisiert einen breiteren institutionellen Wandel, der im Gange ist.
Der Vermögensverwaltungsriese Vanguard hat angekündigt, dass er den Handel mit Krypto-ETFs auf seiner Plattform zulassen wird. Dies stellt eine deutliche Veränderung gegenüber der bisherigen Haltung des Unternehmens dar, keine Krypto-Produkte anzubieten.

Damit tritt der zweitgrößte Vermögensverwalter nun in direkten Wettbewerb mit BlackRock. Er dominiert diesen Bereich bereits mit seinem iShares Bitcoin Trust (IBIT).
Vanguard ändert seine Politik und lässt Krypto-ETFs zu
Ab Dienstag, dem 2. Dezember, wird Vanguard, der 11 Billionen Dollar schwere Vermögensverwalter, den Handel mit ETFs und Investmentfonds ermöglichen. Diese Fonds werden digitale Vermögenswerte wie Bitcoin, Ethereum (ETH), Solana (SOL) und XRP halten.
Lange Zeit hat sich das Unternehmen vom Kryptobereich ferngehalten, da es diesen als extrem volatil und spekulativ bezeichnete. Darüber hinaus ist der Zeitpunkt des Einstiegs von Vanguard von Bedeutung und kommt trotz des Verlusts von 1 Billion Dollar aus dem Kryptobereich.
Die Änderung der Politik von Vanguard begann bereits im September. Damit erwägt das Unternehmen zum ersten Mal den Zugang zu Krypto-ETFs. Mit dieser Entscheidung werden regulierte Krypto-Investmentprodukte für mehr als 50 Millionen Brokerage-Kunden zugänglich.
Trotz der jüngsten Kursrückgänge gehören Krypto-ETFs weiterhin zu den am schnellsten wachsenden Kategorien in der Geschichte der US-Fondsindustrie. So erreichte der IBIT von BlackRock nur 18 Monate nach seiner Auflegung die Marke von 100 $ AUM, schneller als alle anderen S&P 500 ETFs.
Marktbeobachter sagen, dass die Kehrtwende von Vanguard ein Zeichen dafür ist, dass selbst die konservativsten Institutionen ihr Engagement in digitalen Anlagen erhöhen. Andrew Kadjeski, Leiter des Bereichs Brokerage und Investments bei Vanguard, sagte gegenüber Bloomberg zu dieser Entwicklung:
Kadjeski stellte jedoch klar, dass sein Unternehmen im Moment keine Pläne hat, eigene Produkte für digitale Vermögenswerte auf den Markt zu bringen. Vorerst wird es seinen Brokerage-Kunden nur den Handel mit verschiedenen Krypto-Produkten ermöglichen.
Vanguard nimmt BlackRock mit Krypto-ETFs ins Visier
Der Start erfolgt in einer Zeit, in der Bitcoin um 32% gegenüber seinem Höchststand im Oktober gefallen ist. Er folgt auf starke Abflüsse aus dem IBIT von BlackRock. Dieser Trend unterstreicht die wachsende Volatilität bei Krypto-ETFs.
In den vergangenen zwei Monaten verlor der BlackRock Bitcoin ETF 30 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen. Dieser Rückgang erfolgte ausgehend von seinem Höchststand von $100 Milliarden im Jahr 2025.
Nach Ansicht von Marktanalysten deutet das Timing eher auf eine langfristige Überzeugung als auf eine momentumgetriebene Nachfrage hin. Die institutionelle Beteiligung hat sich im gesamten Sektor beschleunigt. Auch Staatsfonds haben ihre Bitcoin-ETF-Allokationen im dritten Quartal 2025 verdreifacht.
Goldman Sachs hält Berichten zufolge etwa 1,4 Milliarden Dollar in Bitcoin-ETFs. Die Stiftung der Harvard University hat ihre Position auf 443 Millionen Dollar aufgestockt.
Mubadala und Al Warda aus Abu Dhabi haben zusammen mehr als 950 Millionen Dollar angehäuft. Der CEO von Bitwise, Hunter Horsley, äußerte sich zu dem jüngsten Schritt von Vanguard:
Führende US-Banken steigen auf den Krypto-Zug auf
Nach dem mutigen Schritt von Vanguard wird der Dominoeffekt bald auch bei den US-Banken und anderen führenden Finanzinstituten eintreten. Die Bank of America hat ihre Vermögensverwaltungskunden darüber informiert, dass sie bis zu 4 % ihrer Portfolios in digitale Anlagen investieren können.
Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur allgemeinen Akzeptanz von Kryptowährungen in der traditionellen Finanzwelt. Der Leitfaden gilt für vermögende Kunden in allen Beratungskanälen der Bank. Sie ist auch ein wichtiger Schritt für ein Institut, das ein Vermögen von rund 2,9 Billionen Dollar verwaltet.
Analysten sind der Meinung, dass die Größe und der Einfluss der Bank of America in der Vermögensverwaltung erhebliche neue Mittel in den Kryptomarkt fließen lassen könnten. Sie glauben, dass dieser Schritt die Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten im Mainstream beschleunigen könnte.
Branchenexperten glauben, dass die Beteiligung globaler Finanzgiganten die Liquidität auf den Märkten für digitale Vermögenswerte erhöhen wird. Sie sagen auch, dass dies die Volatilität reduzieren und eine größere strukturelle Stabilität bringen wird.

Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draws his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fiction novels and sometimes explores his culinary skills.

