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SEC weist Klage gegen Gemini ab, nachdem die vollständige Rückzahlung an die Investoren bestätigt wurde

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Wichtige Einblicke:

  • Gemini Earn-Nutzer haben durch Genesis 100% ihrer Kryptowährung zurückerhalten.
  • Die SEC sagt, dass die vollständige Rückzahlung weitere Rechtsstreitigkeiten unnötig macht.
  • Der Fall resultierte aus dem Zusammenbruch von 2022 und dem Genesis-Rückzugsstopp.

Der Rechtsstreit von Gemini mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ist offiziell beendet. Am 23. Januar 2026 wurde die Klage der SEC gegen die Gemini Trust Company in einer gemeinsamen Gerichtsakte mit Vorurteilen abgewiesen. Dies markiert das Ende einer der am meisten beobachteten Durchsetzungsmaßnahmen im Kryptosektor seit dem Marktabschwung 2022.

Die Entscheidung der SEC, den Rechtsstreit zu beenden, basierte auf der vollständigen Rückzahlung der Kundengelder im Rahmen des Konkursverfahrens von Genesis Global Capital. Die Anleger des Earn-Programms von Gemini wurden zwischen Mai und Juni 2024 vollständig für ihre Krypto-Bestände entschädigt.

Vollständige Rückzahlung als Grund für Entlassung angeführt

Dem Gerichtsdokument zufolge hielt die SEC die 100%ige Rückgabe von Vermögenswerten in Form von Sachleistungen für einen entscheidenden Faktor bei der Entscheidung, die Klage abzuweisen. Das Gemini Earn-Programm war in die Kritik geraten, nachdem sein Partner, Genesis Global Capital, im November 2022 die Kundenkonten eingefroren hatte. Zu dieser Zeit hielt das Programm rund 940 Millionen Dollar an Krypto-Vermögenswerten der Kunden.

Quelle: US SEC Einreichung, X

Im Gegensatz zu anderen gescheiterten Plattformen, die die Nutzer nach der Liquidation der Vermögenswerte in bar auszahlten, zahlte Genesis die eigentlichen Kryptowährungen zurück. Dieser Ansatz spielte eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Wertes der Beteiligungen der Anleger und war ein wichtiger Aspekt bei der endgültigen Entscheidung der Aufsichtsbehörde.

Die SEC hatte betont, dass ihre Entscheidung, sich aus dem Verfahren zurückzuziehen, im Ermessen der Behörde liegt und sich nur auf den Fall Gemini bezieht. Sie deutet nicht auf eine generelle Aufweichung der Haltung der Behörde bei der Durchsetzung von nicht registrierten Wertpapieren oder Krypto-Lending-Produkten hin.

Hintergrund des Gemini-Genesis-Falls

Dieses Verfahren gegen Gemini und Genesis begann Anfang 2023. Die SEC behauptete, dass beide Unternehmen unrechtmäßig nicht registrierte Wertpapiere über das Gemini Earn-Programm angeboten haben. Das Programm erlaubte es den Nutzern, die Kryptowährung an Genesis zu verleihen und dafür Zinsen zu erhalten. Der Zusammenbruch von FTX und der allgemeine Marktabsturz später im Jahr führten jedoch zu Liquiditätsproblemen bei Genesis, was zu einem Abhebungsstopp führte.

Im April 2025 legte die SEC das Verfahren auf Eis, da die gerichtlichen Vergleiche fortgesetzt wurden. Genesis einigte sich schließlich mit der SEC und stimmte einer Zivilstrafe in Höhe von 21 Millionen Dollar zu. Die SEC räumte später ein, dass die vollständige Wiedererlangung von Vermögenswerten eine weitere Durchsetzung in diesem speziellen Fall unnötig machte.

Trotz der früheren Ablehnung des Antrags von Gemini durch das Gericht haben die Regulierungsbehörde und Gemini nun schriftlich vereinbart, das Verfahren einzustellen.

Breitere Auswirkungen auf die Krypto-Regulierung

Der Fall Gemini ist zwar abgeschlossen, aber er fällt in eine Zeit, in der sich die regulatorischen Perspektiven ändern. Unter der Trump-Administration wurde mehr über eine freundlichere Politik für digitale Vermögenswerte diskutiert. Jüngste Vollstreckungsentscheidungen und Vergleiche deuten auf eine maßvollere Herangehensweise hin, insbesondere wenn Anleger entschädigt werden.

Die SEC hat jedoch klargestellt, dass ihre Entscheidung, den Fall Gemini fallen zu lassen, keine breitere Veränderung ihres Regulierungsansatzes bedeutet. Sie ist jedoch entschlossen, sich mit den Verstößen gegen das Sicherheitsrecht im Kryptobereich zu befassen.

Gemini hat sich noch nicht offiziell zum Ausgang des Verfahrens geäußert. Dennoch kommt die Kündigung zu einer Zeit, in der die Börse ihre Dienstleistungen ausbaut und die behördlichen Genehmigungen erhält. Das Unternehmen hat vor kurzem die Genehmigung der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) für den Betrieb von Prognosemärkten erhalten, was ein Zeichen dafür ist, dass sich die Aufsichtsbehörden weiterhin engagieren.

Position von Gemini nach Abschluss des Verfahrens gestärkt

Das Ende der SEC-Klage ist ein wichtiger Meilenstein für Gemini, da das Unternehmen versucht hat, seinen Ruf und das Vertrauen der Nutzer wiederherzustellen. Nach der Börsennotierung an der Nasdaq im vergangenen Jahr ist das Unternehmen jetzt etwa 1,14 Milliarden Dollar wert. Die Abweisung des Verfahrens könnte institutionellen Anlegern mehr Vertrauen geben, in den Bereich der digitalen Vermögenswerte zu investieren.

Die Anleger von Gemini Earn haben nun alles, was sie verloren haben, zurückerhalten, was den Fall zu einem der wenigen größeren Gerichtsverfahren macht, die mit einer vollständigen Rückerstattung enden. Dieses Ergebnis hebt Gemini von anderen Firmen ab, die im gleichen Zeitraum gescheitert sind.

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