Wichtige Einblicke
- In den aktuellen Stablecoin-Nachrichten bereiten sich die Abgeordneten des US-Senats darauf vor, den CLARITY Act Mitte Mai im Ausschuss zu verabschieden.
- Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins drängte die Gesetzgeber, die Krypto-Gesetzgebung abzuschließen, während die Regulierungsbehörden das „Projekt Krypto“ vorbereiten.
- Die Verhandlungsführer einigten sich darauf, passive Stablecoin-Renditen zu verbieten, während Staking und aktivitätsbasierte Belohnungen erlaubt sind.
Nach monatelangen Verhandlungen über Stablecoins, Tokenisierung und die Aufsicht über digitale Vermögenswerte kommen die US-Gesetzgeber der Verabschiedung des CLARITY Act näher.
Die Dynamik der Gesetzgebung hat zugenommen, nachdem sich der Bankenausschuss des Senats auf eine Sitzung vorbereitet hat, die zwischen dem 11. und 14. Mai stattfinden soll. Der Vorschlag würde eine klarere Zuständigkeit zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) festlegen und gleichzeitig Regeln für Stablecoins und Kryptomärkte schaffen.
Krypto-Vorschriften bewegen sich auf eine Abstimmung im Senatsausschuss zu
Nach den neuesten Stablecoin-Nachrichten aus dem Bankenausschuss des Senats bereiten sich die Gesetzgeber darauf vor, zwischen dem 11. und 14. Mai eine Markup-Sitzung zum CLARITY Act abzuhalten. Es wird erwartet, dass der Ausschuss am 14. Mai über den Vorschlag abstimmen wird.
Die Sitzung könnte einer der wichtigsten Momente für die Krypto-Regulierung in den USA in diesem Jahr werden. Die Gesetzgebung zielt darauf ab, zu definieren, wie die SEC und die CFTC digitale Vermögenswerte beaufsichtigen und gleichzeitig den seit langem andauernden Streit um die Regulierung der Branche durch Vollstreckung zu verringern.
Senatorin Cynthia Lummis unterstützte den Vorschlag öffentlich vor dem Ausschussverfahren. In einem Beitrag auf X sagte sie: „Die Vereinigten Staaten werden bei der Innovation von digitalen Vermögenswerten eine Vorreiterrolle spielen!“

Der Vorschlag hat auch weitreichende Auswirkungen auf die Tokenisierung und die On-Chain-Finanzinfrastruktur. Befürworter glauben, dass der Gesetzentwurf die Einführung von Blockchain auf den traditionellen Finanzmärkten beschleunigen könnte, wenn er beide Kammern des Kongresses passiert.
Einige politische Analysten bleiben jedoch zurückhaltend. Mehrere frühere Krypto-Gesetze sind trotz anfänglicher Dynamik ins Stocken geraten, während Meinungsverschiedenheiten über die Regulierung von Stablecoins die Verhandlungen monatelang verzögerten.
SEC-Vorsitzender drängt den Kongress zum Abschluss der Krypto-Regeln
Der Druck, die Gesetzgebung abzuschließen, wurde auch von Regulierungsbehörden und Krypto-Führungskräften erhöht.
Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, argumentierte vor kurzem, dass die Einführung von Kryptowährungen über Stablecoins hinaus auf breitere Finanzdienstleistungen ausgedehnt werden könnte. Das CLARITY-Gesetz enthält derzeit Bestimmungen zu dezentraler Finanzierung, Tokenisierung und Selbstverwahrungsschutz.
Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins unterstützte die Gesetzgebung ebenfalls öffentlich während seiner Äußerungen auf der AIExpoDC. Atkins forderte die Gesetzgeber auf, schnell zu handeln, während die Regulierungsbehörden im Rahmen einer breiteren Initiative namens „Project Crypto“ operative Rahmenbedingungen vorbereiten.

Eine ungelöste Frage bleibt die Aufteilung der Kompetenzen zwischen der SEC und der CFTC. Die Gesetzgebung versucht zu klären, welche digitalen Vermögenswerte als Wertpapiere gelten und welche unter die Aufsicht für Waren fallen.
Diese Unterscheidung wird immer wichtiger, da sich tokenisierte Vermögenswerte über Kryptowährungen hinaus auf Aktien, Anleihen und reale Vermögenswerte ausweiten.
Stablecoin Nachrichten: Passive Stablecoin-Rendite verboten und mehr…
Was die Stablecoin-Nachrichten betrifft, so haben sich die Diskutanten darauf geeinigt, die Stablecoin-Rendite zu streichen, nachdem die Banken um den Schutz ihrer Einlagenbasis gekämpft haben.
Stablecoin-Renditen wurden jedoch nicht gänzlich verboten, sondern es wurde Raum für aktivitätsbasierte Belohnungen gelassen, wie z.B. Einsätze. Viele Teilnehmer hielten dies für die richtige Entscheidung, da es praktischer erschien als das, was die Krypto-Community vorantrieb.
Analysten zufolge hatten Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi eine 70-prozentige Chance, das Gesetz zu verabschieden. Die Entscheidung lag jedoch allein beim Bankenausschuss des Senats. So schlug der Abgeordnete Ritchie Torres ein Verbot des Insiderhandels bei politischen Ereignissen vor.
In einem Tweet sagte Torres: „Prognosemärkte dürfen keine Hintertür für Wahlkampf-Insider sein, um von nicht-öffentlichen Umfrage-, Strategie- und Fundraising-Daten zu profitieren. Ich werde eine Gesetzgebung einführen, die den Insiderhandel mit Verträgen über politische Ereignisse verbietet und von den Plattformen verlangt, verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit Kampagnen zu erkennen.“
Alles in allem deutet dieser jüngste Bericht auf das Ende einer mehrmonatigen Saga hin, die Gesetzgeber und Branchenführer aus dem Banken- und Kryptosektor auf den Plan gerufen hat.



