Ripple-SEC Antrag abgelehnt: XRPL erweitert mit Wormhole-Unterstützung

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Wichtigste Highlights:

  • Richter Torres lehnte den Antrag von Ripple und der SEC ab, eine Strafe von 125 Millionen Dollar und eine einstweilige Verfügung zu ändern.
  • XRP-Verkäufe an US-Institutionen bleiben eingeschränkt, da Ripples Berufungsverfahren andauert.
  • XRPL gewinnt mit der Wormhole-Integration an Dynamik und verbessert die Interoperabilität zwischen den Ketten.

Der Rechtsstreit von Ripple mit der US-Börsenaufsicht SEC hat eine neue Wendung genommen. Dies geschah, nachdem Richterin Analisa Torres einen gemeinsamen Antrag auf Änderung der vorherigen Entscheidung des Gerichts abgelehnt hatte.

Der Antrag zielte darauf ab, eine dauerhafte Unterlassungsverfügung aufzulösen und die Strafe von Ripple in Höhe von 125 Millionen Dollar zu reduzieren. Der Antrag scheiterte jedoch an der rechtlichen Schwelle.

In der Zwischenzeit hat sich das XRP Ledger (XRPL) Ökosystem von Ripple technisch weiterentwickelt. Es sicherte sich eine wichtige Integration mit Wormhole, um seine Multichain- und institutionellen Fähigkeiten zu erweitern.

Gericht lehnt Antrag von Ripple und SEC auf Entlastung ab

Richter Torres entschied, dass keine der Parteien einen triftigen Grund hatte, die endgültige Entscheidung zu ändern. Das Gericht betonte, dass ausgehandelte Vergleiche die endgültigen Urteile nicht aufheben können. Ripple und die SEC hatten das Gericht gebeten, ihre frühere Entscheidung aus dem Jahr 2024 zu ändern.

Der Richter wies jedoch darauf hin, dass rechtskräftige Urteile keine praktischen Regelungen sind, die geändert werden können. Der Antrag erfüllte nicht den Test nach Regel 60(b), der nur in außergewöhnlichen Fällen gilt.

XRP Gemeinschaft
Quelle : X

Das Gericht wies auch darauf hin, dass die Aufhebung der Verfügung oder der Strafe für die breite Bevölkerung nicht von großem Interesse wäre.

Die Zustimmung der Parteien wurde als rechtlich nicht ausreichend angesehen, um das Urteil zu ändern. Daher wurde der Antrag abgelehnt, und das Berufungsverfahren wird wie ursprünglich vorgesehen fortgesetzt.

Vergleich reicht nicht aus, um Gerichtsurteil zu ändern

Diese kombinierte Klage war nach einer früheren Ablehnung aus verfahrenstechnischen Gründen eingereicht worden. In der geänderten Klage wurde erneut versucht, die einstweilige Verfügung aufzulösen und die Strafe auf 50 Millionen Dollar zu reduzieren. Das Gericht bekräftigte jedoch, dass dies keine Rechtfertigung für eine solche Maßnahme sei.

Ripple behauptete, dass sich die Haltung der SEC zur Durchsetzung der Vorschriften geändert habe, was ein Grund sei, nachsichtig zu sein. Der Richter wies jedoch darauf hin, dass die früheren SEC-Verfahren nicht zu solchen Strafen und rechtskräftigen Urteilen geführt hatten.

Daher konnte das neue regulatorische Umfeld allein die Entscheidung des Gerichts nicht beeinflussen. Außerdem behauptete das Gericht, dass rechtliche Konsequenzen auf der Rechenschaftspflicht der Menschen beruhen sollten, nicht auf persönlichen Vereinbarungen.

In der Entscheidung wurde das Argument zurückgewiesen, dass der Ermessensspielraum der Agentur an die Stelle des Gerichts treten sollte. Damit hat der Richter nicht jegliches Vertrauen in die Gültigkeit und den Zweck der ursprünglichen Entscheidung verloren.

Gerichtsentscheidung schränkt rechtliche Flexibilität von Ripple ein

Ripple hoffte, dass das Gericht seine Position aufgrund einer gegenseitigen Vereinbarung mit der SEC ändern würde. Die Ablehnung erlaubt es Ripple jedoch nicht, der Geldstrafe oder der Verfügung gegen institutionelle XRP-Verkäufe zu entgehen. Die rechtliche Belastung für das Unternehmen bleibt bestehen.

Ripple muss nun seine Berufung fortsetzen, ohne dass das Gericht eine positive Entscheidung trifft. Die Ablehnung lässt dem Unternehmen nur wenige kurzfristige Optionen zur regulatorischen Entlastung. Das Urteil schränkt auch die Geschäftstätigkeit von Ripple in den USA und seine Reichweite bei institutionellen Kunden ein.

XRP Ledger gewinnt an institutionellem Momentum inmitten einer juristischen Pattsituation

Ungeachtet des juristischen Urteils wächst das Ökosystem von Ripple im technischen Bereich. Wormhole hat eine strategische Partnerschaft mit Ripple angekündigt, um sich mit dem XRP Ledger und der EVM Sidechain zu verbinden.

Die Aktion wird die XRPL Multichain-Funktionalität erhöhen und die Cross-Chain-Funktionalität verbessern.

Ripple
Quelle : X

Wormhole wird eine nahtlose blockchain-übergreifende Interaktion für DeFi, Zahlungen und tokenisierte reale Vermögenswerte ermöglichen. Dieser Fortschritt ermöglicht es Institutionen und Entwicklern, Multichain-Anwendungen direkt innerhalb des XRPL-Ökosystems zu erstellen.

Dieser Schritt steht im Einklang mit dem Plan von Ripple, die Nutzung auf institutioneller Ebene zu fördern. Die Europäische Zentralbank hat den XRP-Ledger in ihrem 12-monatigen Digital Euro-Pilotprogramm individuell ausgewählt.

Die Axiology-Systeme, die auf der Open-Source-Technologie XRPL basieren, werden über 500 Institute unterstützen. Diese Einführung wird im Rahmen der DLT-Sandbox-Umgebung der EZB für Großkunden erfolgen. Dies zeigt das wachsende Vertrauen in XRPL als regulierte Infrastruktur für digitale Vermögenswerte.

Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage- oder sonstige Beratung dar. Der Autor oder die in diesem Artikel erwähnten Personen sind nicht verantwortlich für finanzielle Verluste, die durch Investitionen oder den Handel entstehen können. Bitte recherchieren Sie selbst, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen.

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