JPMorgan: Zinssenkungen in der Nähe der Spitzenwerte des S&P 500 deuten auf starke 12-Monats-Renditen hin

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Wichtige Einblicke:

  • Historisch gesehen haben Zinssenkungen in der Nähe von Markthochs zu robusten 12-Monats-Gewinnen geführt, wie z.B. bei den Aktien des S&P 500.
  • Kurzfristige Volatilität ist typisch, da Händler nach der Entscheidung der Fed „die Nachrichten verkaufen“ könnten.
  • Obwohl Kryptowährungen volatiler sind, können sie zusammen mit Aktien im Wert steigen.

Es wird erwartet, dass die Federal Reserve diese Woche die Zinsen um 0,25% senkt. Diese Maßnahme wird ergriffen, da sich der Arbeitsmarkt zu verlangsamen scheint und die Inflation stabil bleibt.

Der S&P 500 notiert derzeit extrem nahe an seinem Höchststand. Was als nächstes kommt, ist eine Frage, die sich viele Anleger stellen. Das Research von JPMorgan liefert einige Hinweise.

Ihren Daten zufolge steigen Aktien in der Regel im folgenden Jahr, wenn die Fed die Zinssätze in der Nähe der Markthochs senkt. Kurzfristige Entscheidungen können jedoch weniger spezifisch sein.

Zwischen den Gesprächen über die wahrscheinliche Einführung von Zinssenkungen durch die Fed hat JPMorgan auch ein gegenteiliges Szenario skizziert. Wenn es keine Zinssenkungen gibt, könnte der S&P 500 in diesem Szenario um 1%-2% fallen. Dies bedeutet, dass der Index bis auf etwa 6.450 fallen könnte.

Zinssenkungen in der Nähe von S&P 500-Höchstständen: Ein zinsbullisches Signal für Langfristanleger

Die Handelsabteilung von JPMorgan hat ein klares und überzeugendes Muster aufgezeigt. Sie haben festgestellt, dass Aktien im nächsten Jahr häufig steigen, wenn die Fed die Zinsen in der Nähe der Markthochs senkt. Im Durchschnitt steigt der S&P 500 in diesen Fällen um etwa 15%.

Quelle: X

Diese Zinssenkungen erfolgten in der Regel während einer Konjunkturabschwächung, nicht während einer vollständigen Rezession. In diesen Fällen stieg der Markt nach anfänglichem Auf und Ab weiter an. Solche Szenarien haben in der Regel Anleger belohnt, die sich langfristig orientiert haben.

Spurcce: X

Ihnen und einigen Analysten zufolge könnte der S&P 500 bis September 2026 7.600 erreichen. Dies könnte der Fall sein, wenn der Index nach ähnlichen Zinssenkungen seiner durchschnittlichen historischen Entwicklung folgt. Diese Prognose von JPMorgan basiert auf vergangenen Trends und der aktuellen Dynamik.

Kurzfristige Risiken: „Verkaufe die Nachrichten“ könnte Aktien treffen

Obwohl die langfristigen Aussichten vielversprechend erscheinen, könnte es bald zu Herausforderungen kommen. Nach Angaben von JPMorgan fielen die Aktienkurse in etwa der Hälfte der Fälle in diesem Monat. Dies geschah nach einer Zinssenkung in der Nähe der Markthochs.

Dies ist häufig das Ergebnis einer „Sell the News“-Reaktion. Bevor es Neuigkeiten gibt, kaufen Händler, und wenn es Neuigkeiten gibt, verkaufen sie.

Laut Andrew Tyler, Global Head of Market Intelligence bei JPMorgan, hat die Beteiligung von Privatanlegern abgenommen. Darüber hinaus könnte jeder kurzfristige Rückgang durch ein schwächeres Rückkaufangebot der Unternehmen noch verstärkt werden.

Tyler hat gesagt:

„Mit Blick auf das Monatsende könnte der Fed-Tag als ‚Sell-the-News‘-Ereignis fungieren, da die Anleger sich Zeit nehmen, um das makroökonomische Umfeld, die künftige Reaktionsfunktion der Fed, eine möglicherweise überzogene Positionierung, ein vorübergehend schwächeres Angebot für Unternehmensrückkäufe, eine nachlassende Beteiligung von Privatanlegern und eine Neugewichtung zum Quartalsende zu berücksichtigen.“

Tyler und andere Strategen sind jedoch der Meinung, dass diese Volatilität in der Regel zu verlockenden langfristigen Kaufgelegenheiten führt. Dies steht im Einklang mit dem strategisch bullischen Ausblick von JPMorgan für dieses Jahr.

Die Wirtschaftsdaten sehen immer noch solide aus

Die jüngsten Wirtschaftsberichte aus den Vereinigten Staaten haben die Erwartungen übertroffen. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im August um 0,6%, was darauf hindeutet, dass die Verbraucher weiterhin einkaufen. Trotz eines Anstiegs der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung gibt es keine Anzeichen für eine Rezession.

Goldman Sachs sagt voraus, dass die Fed die Zinssätze im Jahr 2025 dreimal und Anfang 2026 noch zweimal senken wird. Im Gegensatz zum heutigen Leitzins von 4,3% würde dieser dann auf etwa 3,0-3,25% sinken. Im Allgemeinen fördern niedrigere Zinsen das Wachstum von Aktien und anderen Vermögenswerten.

Auch Kryptowährungen könnten davon profitieren

Während der Zinssenkungszyklen bewegen sich Bitcoin und andere Kryptowährungen häufig im Gleichschritt mit dem Aktienmarkt. In den vergangenen Jahren, als Zinssenkungen den S&P 500 ansteigen ließen, erlebte auch Bitcoin einen Anstieg. Kryptowährungen können steigen, wenn Aktien steigen.

Laut JPMorgan kann diese Verbindung zwischen Kryptowährungen und Aktien zu neuen Gewinnen für digitale Vermögenswerte führen. Allerdings sind Kryptowährungen immer noch risikoreicher und volatiler als traditionelle Anlagen.

Die erwartete Zinssenkung der Fed ist ein großer Moment für die Märkte. Auch wenn die kurzfristigen Bewegungen unruhig sein mögen, deuten die Geschichte und das Research von JPMorgan auf solide Gewinne im nächsten Jahr hin. Anleger, die fokussiert bleiben und Panik vermeiden, könnten am meisten profitieren.

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